Ist-Analyse & CO₂-Bilanz
Energie- und Emissionsbilanz des Standorts, Aufteilung nach Energieträgern, Anlagen und Temperaturniveaus.
Steigende CO₂-Preise, gesetzliche Pflichten und Anforderungen Ihrer Kunden machen einen belastbaren Fahrplan für die Wärmeversorgung unverzichtbar. Wir entwickeln ihn auf Basis einer Pinch-Analyse – damit Sie nur das investieren, was Ihr Prozess wirklich braucht.
Viele Dekarbonisierungsprojekte starten beim Energieträger: Gaskessel raus, Elektrodenkessel oder Wärmepumpe rein. Das ist teuer, wenn der Prozess heute mehr Wärme verbraucht als nötig – denn jede überflüssige Kilowattstunde muss dann künftig elektrisch erzeugt werden.
Wir gehen deshalb in einer festen Reihenfolge vor. So werden Anlagen, Netzanschluss und Investitionen passend statt überdimensioniert geplant.
Wie die Pinch-Analyse dafür die Grundlage liefert →Wärmerückgewinnung maximieren, Pinch-Verletzungen beheben, Fahrweise optimieren – meist mit der kürzesten Amortisation.
Industrie-Wärmepumpen dort einsetzen, wo sie Wärme von unterhalb nach oberhalb des Pinch heben – mit minimalem Temperaturhub.
Verbleibenden Hochtemperaturbedarf elektrifizieren oder auf erneuerbare Energieträger umstellen – auf dem richtigen Temperaturniveau.
Maßnahmen nach Wirtschaftlichkeit, CO₂-Wirkung und Investitionszyklen terminieren und mit Fördermitteln hinterlegen.
Ein Dokument, mit dem Geschäftsführung, Technik und Controlling gleichermaßen arbeiten können – und das als Grundlage für Förderanträge dient.
Energie- und Emissionsbilanz des Standorts, Aufteilung nach Energieträgern, Anlagen und Temperaturniveaus.
Minimaler Heiz- und Kühlbedarf, Einsparpotenziale durch Wärmeintegration, Grand Composite Curve als Basis für die Technologieauswahl.
Wärmepumpen, Elektrodenkessel, Wärmespeicher, Abwärmeauskopplung und erneuerbare Brennstoffe – passend zum Temperaturprofil.
Investitionen, Betriebskosten, CO₂-Kosten und CO₂-Vermeidungskosten je Maßnahme, mit Szenarien für Strom- und Gaspreise.
Zeitlich priorisierte Maßnahmen, abgestimmt auf Stillstände, Investitionszyklen und Netzanschlusskapazität.
Prüfung passender Förderprogramme, Förderstrategie und auf Wunsch die komplette Antragstellung.
Für Effizienz- und Dekarbonisierungsmaßnahmen in der Industrie gibt es attraktive Förderprogramme von Bund und Ländern – etwa die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW), die sowohl Konzepte als auch Investitionen in Prozesswärme, Wärmerückgewinnung und Anlagenoptimierung unterstützt.
Gleichzeitig verpflichtet das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) Unternehmen mit hohem Energieverbrauch dazu, wirtschaftliche Effizienzmaßnahmen zu planen und Abwärme zu vermeiden bzw. zu nutzen. Ein Transformationskonzept auf Basis einer Pinch-Analyse deckt beides ab.
Förderbedingungen ändern sich regelmäßig. Wir prüfen den aktuellen Stand für Ihr Vorhaben und kümmern uns um die Anträge.
Zweistufige Beantragung für mehrere Vorhaben aus mehreren Förderprogrammen – vom Förder-Check bis zum Antrag.
Was Unternehmen der Prozessindustrie vor einem Transformationskonzept am häufigsten wissen möchten.
Ein Transformationskonzept beschreibt, wie ein Standort seine Treibhausgasemissionen schrittweise bis zur Klimaneutralität senkt. Es enthält eine CO₂-Bilanz des Ist-Zustands, ein Zielbild, einen bewerteten Maßnahmenkatalog sowie einen Zeit- und Investitionsplan. Bei Prozessanlagen steht die Wärmeversorgung meist im Mittelpunkt.
Jede Kilowattstunde, die durch bessere Wärmerückgewinnung gar nicht erst benötigt wird, muss später weder erzeugt noch elektrifiziert werden. Die Pinch-Analyse zeigt außerdem, auf welchem Temperaturniveau Wärme wirklich gebraucht wird – Wärmepumpen, Elektrodenkessel und Netzanschluss lassen sich so kleiner und günstiger auslegen.
Vor allem dann, wenn Abwärme unterhalb des Pinch anfällt und oberhalb des Pinch Wärme auf einem nicht zu hohen Temperaturniveau gebraucht wird. Je kleiner der Temperaturhub, desto höher die Effizienz. Ob sich das für Ihre Anlage rechnet, hängt außerdem stark vom Verhältnis von Strom- zu Gas- bzw. CO₂-Preis ab – das bewerten wir im Konzept.
Konzepte und Investitionen zur Dekarbonisierung und Effizienzsteigerung in der Industrie werden in Deutschland über mehrere Programme gefördert, insbesondere die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW). Da sich Förderbedingungen regelmäßig ändern, prüfen wir die aktuellen Möglichkeiten im Erstgespräch und übernehmen auf Wunsch die Antragstellung.
Ja. Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) verpflichtet Unternehmen mit hohem Energieverbrauch unter anderem, wirtschaftliche Effizienzmaßnahmen in Umsetzungsplänen darzustellen und Abwärme möglichst zu vermeiden bzw. zu nutzen. Eine fundierte Wärmestromanalyse liefert dafür die belastbare Grundlage.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Ausgangslage, Ziele und die passenden Förderprogramme.